Effizienzhaus (EH 40 EE – EH 85 EE ): Förderung, Stufen & Sanierung
Die Wüstenrot Energieberatung unterstützt Sie auf dem Weg zu Ihrem Energieeffizienzhaus – von der ersten Einschätzung über den (optionalen) individuellen Sanierungsfahrplan bis zur Umsetzung mit maximaler Förderung.
So können Sie nicht nur spürbar geringere Heizkosten erreichen, sondern auch einen höheren Wohnkomfort sowie eine Wertsteigerung Ihrer Immobilie.
Mögliche Vorteile eines Effizienzhauses auf einen Blick
Staatliche Förderung
KfW-Kredite & Tilgungszuschüsse können Ihre Investition reduzieren
Einsparpotential
Der Verbrauch kann durch moderne Dämmung, Fenster & Heizung sinken
Wohnkomfort
Gleichmäßige Temperaturen, weniger Zugluft & bessere Luftqualität sind möglich
Wertsteigerung
Höherer Marktwert durch aktuelle energetische Standards möglich
Was ist ein Effizienzhaus?
Ein Energieeffizienzhaus – häufig auch KfW-Effizienzhaus genannt – ist ein Wohngebäude mit besonders niedrigem Energiebedarf. Die Einstufung erfolgt immer im Vergleich zu einem Referenzgebäude, das den Vorgaben des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) entspricht.
Entscheidend sind dabei zwei Werte:
- Primärenergiebedarf
Benötigte Energiemenge für Heizung und Warmwasser inklusive Vorkette (Gewinnung, Umwandlung, Transport) - Transmissionswärmeverlust
Wärmeverlust nach außen über die Gebäudehülle – Dach, Fassade, Fenster und Boden
Je nach Ergebnis wird Ihr Gebäude einer Effizienzhaus-Stufe zugeordnet, zum Beispiel EH 40 EE, EH 55 EE, EH 70 EE oder EH 85 EE. Je niedriger die Zahl, desto effizienter ist Ihr Haus – und umso attraktiver sind in der Regel die Förderbedingungen.
Vom Bestandsgebäude zum Effizienzhaus
Anfrage
Erstes Gespräch zu Ihrem Gebäude und realistischen Zielen
Konzept
Festlegen von Maßnahmen, ggf. anhand eines iSFP
Angebote
Prüfen der Angebote von Fachbetrieben auf Förderfähigkeit
Förderanträge
Wir stellen die Anträge, woraufhin die Sanierung beginnt
Effizienzhaus
Qualitätsprüfung, Dokumentation & Nachweis
Effizienzhaus-Stufen im Überblick
Die Effizienzhaus-Stufe gibt an, wie energieeffizient Ihre Immobilie im Vergleich zu einem Referenzgebäude ist, das den Vorgaben des GEG entspricht.
Effizienzhaus 40 EE
EH 40 EE bezeichnet ein Wohngebäude, das 40 % der Energie im Vergleich zu einem Referenzgebäude nach GEG verbraucht. EH 40 EE erfordert daher eine sehr gut gedämmte Gebäudehülle, Fenster mit geeigneter Verglasung, eine nahezu luftdichte Ausführung und in der Regel eine moderne Heizung – oft kombiniert mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
Effizienzhaus 55 EE
Das Effizienzhaus 55 EE bietet ein sehr gutes Verhältnis von Aufwand, möglichen Einsparungen und Förderung. Es ist sowohl bei Neubauten als auch bei umfassenden Sanierungen ein beliebtes Ziel. Häufig genügt eine Kombination aus hochwertiger Dämmung, effizienten Fenstern und moderner Heiztechnik.
Effizienzhaus 70 EE
EH 70 EE ist für viele Bestandsgebäude ein realistischer Zielstandard. Mit einem passenden Maßnahmenpaket – zum Beispiel Dämmung von Fassade und Dach, neuen Fenstern und effizienter Wärmeerzeugung – lassen sich die Vorgaben häufig erreichen.
Effizienzhaus 85 EE
EH 85 EE ist der Einstieg in die Effizienzhaus-Förderung. Dieser Standard ist besonders interessant, wenn bauliche Einschränkungen bestehen, etwa bei komplexen Bestandsgebäuden oder Mehrfamilienhäusern, bei denen nicht alle Flächen gleichzeitig umfassend saniert werden können.
Effizienzhaus Denkmal EE
Für denkmalgeschützte Gebäude gelten angepasste Anforderungen. Die historische Fassade oder besondere Bauteile sollen erhalten bleiben und gleichzeitig der Verbrauch reduziert werden. Hier ist eine sorgfältige Planung durch erfahrene Energieeffizienz-Experten besonders wichtig.
|
Stufe |
Primärenergiebedarf* |
Transmissionswärmeverlust* |
Typische Ausgangslage |
|---|---|---|---|
|
EH 40 EE |
40 % |
55 % |
ambitionierter Neubau oder sehr umfassende Sanierung |
|
EH 55 EE |
55 % |
70 % |
hochwertiger Neubau oder vollständige Bestandssanierung |
|
EH 70 EE |
70 % |
85 % |
solide Sanierung eines Bestandsgebäudes |
|
EH 85 EE |
85 % |
100 % |
Einstieg in die Effizienzhaus-Förderung bei komplexen Beständen |
|
Denkmal EE |
Sonderregelungen |
Sonderregelungen |
Gebäude unter Denkmalschutz / mit erhaltenswerter Bausubstanz |
* bezogen auf das Referenzgebäude gemäß GModG
KfW- & BEG-Förderung für Ihr Energieeffizienzhaus
Die Sanierung zum Effizienzhaus wird über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) umfangreich unterstützt. Für Wohngebäude stehen in der Regel zinsgünstige KfW-Kredite mit großzügigem Tilgungszuschuss zur Verfügung, wobei eine Energieberatung vorausgesetzt wird. Zusätzlich sind verschiedene Boni möglich.
Die Förderlandschaft ändert sich regelmäßig. Wir prüfen für Sie die besten Fördermöglichkeiten, berücksichtigen mögliche Boni und übernehmen die komplette Antragsstellung.
Die wichtigsten Maßnahmen für Ihr Effizienzhaus
Gebäudehülle
Durch hochwertige Dämmung lassen sich Wärmeverluste deutlich reduzieren.
Fenster & Türen
Moderne dreifachverglaste Fenster reduzieren Zugluft und Energieverluste.
Heizung
Gleichmäßige Temperaturen, weniger Zugluft, bessere Luftqualität
Lüftung
Konstante Luftqualität, Feuchteschutz und Energieeinsparungen.
Was kostet ein Energieeffizienzhaus?
Die Investitionskosten für eine Effizienzhaus-Sanierung hängen stark von Gebäudetyp, Größe und Ausgangszustand ab.
Beispiel 1: EH 85 EE für ein Einfamilienhaus
- Typische Maßnahmen: Fenstererneuerung, Dämmung der obersten Geschossdecke, Heizungsmodernisierung
- Investition: in der Regel mittlerer fünfstelliger Bereich
- Förderung: KfW-Kredit mit Tilgungszuschuss, ggf. Förderung für Fachplanung/Baubegleitung
- Nutzen: spürbar sinkende Heizkosten, Einstieg in die Effizienzhaus-Förderung, höherer Wohnkomfort
Beispiel 2: EH 70 EE für Bestandsgebäude
- Typische Maßnahmen: Fassadendämmung, Dachdämmung, neue Fenster, Wärmepumpe
- Investition: meist oberer fünfstelliger bis niedriger sechsstelliger Bereich
- Förderung: erhöhte Tilgungszuschüsse sowie ggf. Boni (NH-Klasse)
- Nutzen: deutlich geringerer Energieverbrauch, hohe CO₂-Einsparung, nachhaltige Wertsteigerung
Warum sich ein Effizienzhaus lohnt
Staatliche Förderung
Ein Effizienzhaus eröffnet Ihnen attraktive Fördermöglichkeiten. Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und das KfW-Programm 261 erhalten Sie zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse – je besser die Effizienzhaus-Stufe, desto höher fällt die Förderung aus.
Geringere Heizkosten
Durch eine moderne Gebäudehülle, effiziente Fenster und eine angepasste Heizungstechnik sinkt Ihr Energiebedarf deutlich. Sie reduzieren laufende Kosten und machen sich unabhängiger von steigenden Energiepreisen.
Höherer Wohnkomfort
Ein gutes Effizienzhaus-Konzept sorgt für gleichmäßige Temperaturen, weniger Zugluft und ein angenehmes Raumklima. Gleichzeitig sinkt das Risiko von Feuchteschäden und Schimmel – ein Plus für Ihre Gesundheit und die Lebensdauer des Gebäudes.
Wertsteigerung
Ein saniertes Haus kann in der Regel bessere Verkaufspreise erzielen und ist häufig leichter zu vermieten.
Deshalb sollten Sie Ihr Effizienzhaus mit der Wüstenrot Energieberatung planen
Ein Energieeffizienz-Experte ist zwingend notwendig, um Förderungen zu erhalten, und stellt zudem eine korrekte Umsetzung der Maßnahmen sicher. Die Wüstenrot Energieberatung vereint dabei Fachkompetenz, Erfahrung und Unabhängigkeit. Unsere dena-gelisteten Energieberater begleiten Eigentümer in ganz Deutschland von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung.
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Sie möchten wissen, welche Effizienzhaus-Stufe Ihr Gebäude realistisch erreichen kann und wie hoch die Förderungen ausfallen? Unsere Experten unterstützen Sie gern – persönlich, unabhängig und förderfähig!
Häufige Fragen zum Energieeffizienzhaus
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