Fenster austauschen & energetisch sanieren – Kosten, Förderung & Energieberatung

Veraltete Fenster können jedes Jahr bares Geld kosten, denn sie können zu den größten Energieverlustquellen eines Gebäudes gehören.
Tauschen Sie Ihre Fenster zu modernen Wärmeschutzfenstern, können Sie Ihre Heizkosten senken, den Wohnkomfort sowie den Wert Ihrer Immobilie steigern und sich attraktive staatliche Zuschüsse sichern.

Als qualifizierte Energieberater begleiten wir Sie von der ersten Einschätzung über die Umsetzung bis zur erfolgreichen Förderauszahlung – ganzheitlich, unabhängig und förderfähig.

  • Maximale staatliche Förderung nutzen
  • Planung & Antrag aus einer Hand
  • Schimmelrisiken & Wärmebrücken vermeiden

Mögliche Vorteile von modernen Fenstern

Einsparpotenzial

weniger Wärmeverluste durch bessere Dämmung möglich

Immobilienwert

Gut sanierte Gebäude können attraktiv auf dem Markt sein

Wohnkomfort

Angenehmere Raumtemperaturen möglich

Fördermittel

Je nach Voraussetzungen staatlich förderfähig

Warum kann sich ein Fenstertausch lohnen?

Ältere Fenster entsprechen häufig nicht mehr den heutigen energetischen Standards und können daher zu hohen Wärmeverlusten führen. Ein altes einfach verglastes Fenster kann bis zu 3 – 10 Mal mehr Wärme als eine moderne Wärmeschutzverglasung verlieren, weshalb bis zu 20 % der Heizenergie über veraltete Fenster verloren gehen kann.

Moderne Dreifachverglasung können Wärmeverluste um bis zu 60 % und Heizkosten um bis zu 20 % reduzieren.

Zudem können neue Fenster die Wohnqualität verbessern durch:

  • weniger Zugluft
  • geringeres Schimmelrisiko
  • angenehmere Raumtemperaturen
  • besseren Schall- und Einbruchschutz

Gerade für Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern kann der Fenstertausch zu den effektivsten energetischen Einzelmaßnahmen zählen.

Ablauf: So läuft der Fenstertausch mit Förderung ab

1

Analyse

des Ist-Zustands & erste Beratung

2

Auswahl

geeigneter Fenster & Handwerker

3

Fördermittel

Antragstellung vor
Beauftragung

4

Umsetzung

Einbau durch Fachunternehmen

5

Abschluss

Auszahlung der Förderung

Staatliche Förderung für neue Fenster

Der Fenstertausch wird im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM) über das BAFA gefördert. In vielen Fällen kann sich der Eigenanteil um mehrere tausend Euro reduzieren. Wir begleiten Sie von der Prüfung auf Förderfähigkeit über die Antragstellung mitsamt technischer Projektbeschreibung bis zur Auszahlung der Förderung.

Förderhöhe:

  • Grundförderung: 15 %
  • +5 % Bonus, wenn die Maßnahme Teil eines individuellen Sanierungsfahrplans ist und die maximal förderfähigen Kosten ohne iSFP übersteigt
  • Maximal förderfähige Kosten ohne iSFP:
  • 1. Wohneinheit: 30.000 € pro Jahr
  • 2. bis 6. Wohneinheit: jeweils 15.000 € pro Jahr
  • ab der 7. Wohneinheit: jeweils 8.000 € pro Jahr
  • Maximal förderfähige Kosten mit iSFP:
  • 1. Wohneinheit: 60.000 € pro Jahr
  • 2. bis 6. Wohneinheit: jeweils 30.000 € pro Jahr
  • ab der 7. Wohneinheit: jeweils 15.000 € pro Jahr

Voraussetzungen:

  • Einbindung gelisteter Energieeffizienz-Experten wie die Wüstenrot Energieberatung
  • Durchführung der Maßnahmen durch Fachunternehmen unter Beachtung der technischen Mindestanforderungen
  • Antragstellung vor Beginn der Maßnahme

Die KfW bietet ergänzend zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse, insbesondere wenn der Fenstertausch Teil einer umfassenderen Sanierung ist.

Was kostet ein Fenstertausch?

Die genauen Kosten für den Austausch von Fenstern hängen unter anderem von Größe, Material, Verglasung und Montageaufwand ab. Der Einbau macht etwa 30 % der Gesamtkosten aus. 

Typische Richtwerte pro Fenster inklusive Einbau:

  • Kunststofffenster: 1.000–1.800 €
  • Holz-/Alufenster: 1.500–2.500 €

Die einmalige Investition können sich häufig innerhalb von 8 – 12 Jahren durch geringere Kosten amortisieren.

Preisbeispiel eines Fenstertausches

  • Kosten für den Fenstertausch: 10.000 €
  • 15 % Förderung: 1.500 €
  • Kosten für die Energieberatung: 890 €,
    davon 50 % Förderung: 445 €
  • Eigenanteil = 8.945 €

Nutzen Sie attraktive Fördermittel für den Tausch Ihrer Fenster und lassen Sie sich von der Wüstenrot Energieberatung professionell unterstützen. Wir übernehmen den gesamten Förderprozess für Sie und berechnen Ihre individuelle Förderhöhe.

Typische Anzeichen für einen Fenstertausch

Älter als 20–25 Jahre

Zugluft spürbar

Hohe Heizkosten

Kondenswasser

Uw-Wert über 2,0

Fenster sanieren oder austauschen – was ist sinnvoll?

Viele Eigentümer fragen sich: Lohnt sich ein Fenstertausch oder reicht eine Sanierung?

Nicht immer ist ein kompletter Austausch zwingend erforderlich. In bestimmten Fällen kann eine Sanierung – etwa durch neue Dichtungen oder einen Scheibentausch – ausreichend sein.

Mit einer Sanierung kann jedoch nicht die Effizienz neuer Fenster erreicht werden. Ein Austausch kann besonders empfehlenswert sein bei:

  • Fenstern, die älter als 20 – 25 Jahre sind
  • verzogenen oder undichten Rahmen
  • Einfachverglasung
  • U-Werten über 2,0 W/(m²K)
  • geplanter Fassadendämmung
  • Kondenswasser zwischen Scheiben

Welche Variante wirtschaftlich und energetisch sinnvoll ist, sollte im Rahmen einer neutralen Energieberatung geprüft werden.

U-Wert einfach erklärt – Wann ist ein Fenster energetisch veraltet?

Der sogenannte U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) – bei Fenstern technisch korrekt als Uw-Wert bezeichnet – beschreibt, wie viel Wärme durch ein Bauteil nach außen verloren geht. Je niedriger der Wert ist, desto besser ist die Wärmedämmung.

Typische U-Werte im Vergleich

Fenster

Uw-Wert W/(m²K)

Energetischer Zustand

Einfachverglasung

3,0 – 5,0

Stark veraltet

Doppelt verglast

(vor 1995)

2,5 – 3,0

Nicht mehr zeitgemäß

Moderne Zweifachverglasung

1,1 – 1,3

Standard nach GEG

Dreifachverglasung

0,7 – 0,9

Sehr effizient & förderfähig

Neue Fenster & Schimmel – Risiken vermeiden

Moderne Fenster können Wärmeverluste deutlich reduzieren, doch ein niedriger U-Wert allein garantiert noch keine optimale Lösung. Fenster sollten immer im Gesamtkonzept des Gebäudes betrachtet werden, denn insbesondere in älteren Bestandsgebäuden kann der Fenstertausch ohne ganzheitliche Betrachtung zu Feuchtigkeitsproblemen führen:

Durch den Einbau neuer, dichter Fenster kann sich der Taupunkt verlagern. Früher waren häufig die alten Fenster selbst die kältesten Bauteile im Raum. Nach dem Austausch können Außenwände, Fensterlaibungen oder andere Schwachstellen zur kältesten Stelle werden – sogenannte Wärmebrücken.

Wärmebrücken sind Bereiche der Gebäudehülle, an denen mehr Wärme verloren geht als über angrenzende Bauteile. Dort kühlen Oberflächen stärker aus. In Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit kann sich Kondenswasser bilden – ein erhöhtes Risiko für Schimmel und langfristige Bauschäden.

Typische Risiken bei unsachgemäßem Fenstertausch:

  • Schimmelbildung an Außenwänden oder in Raumecken
  • Feuchteschäden
  • Tauwasser
  • Wärmebrückenprobleme

‍So vermeiden Sie Feuchtigkeits- und Schimmelprobleme

Um Feuchte- und Wärmebrückenprobleme zu vermeiden, ist eine energetische Gesamtbetrachtung der Gebäudehülle durch einen Energieberater empfehlenswert. Eine sorgfältige Planung minimiert Risiken deutlich durch:

  • energetische Gesamtbewertung
  • Bewertung vorhandener Wärmebrücken
  • fachgerechte RAL-Montage
  • luftdichte Anschlussdetails
  • ggf. Lüftungskonzept nach DIN 1946-6

Warum ein Energieberater beim Fenstertausch wichtig ist

Für BAFA-Förderungen ist die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten verpflichtend. Darüber hinaus kann die fachliche Begleitung sorgen für:

  • korrekte Förderanträge
  • Schimmelprävention
  • Vermeidung von Wärmebrücken
  • optimierte U-Wert-Auswahl
  • Einbindung in Gesamtsanierung
  • sichere Umsetzung

Viele Probleme beim Fenstertausch entstehen nicht am Fenster selbst, sondern an Anschlussdetails – genau hier schafft professionelle Begleitung Sicherheit.

Praxisbeispiel eines Fenstertauschs

  • Zweifamilien-Haus, 190 m²
  • Baujahr 1956
  • Tausch von 12 Fenstern (Dreifachverglasung, Kunststoff-Rahmen)
  • Fachplanung & Baubegleitung durch die Wüstenrot Energieberatung           
  • Eingesparte Kosten je Jahr: ca. 8 % / 500 €   
  • Energieeffizienzklasse G statt H

Investitionskosten

19.100 €

Förderung 15 %

– 2.865 €

Energetische Fachplanung & Baubegleitung,
davon 50 % Förderung

 + 1.125 €
– 563 €

Eigenanteil

16.798 €

Eingesparte Kosten

2.302 €

Jetzt Energieberatung zum Fenstertausch anfragen

Sie möchten wissen, ob sich der Fenstertausch für Ihre Immobilie lohnt?
Wir prüfen Ihre individuelle Situation, berechnen Fördermöglichkeiten und zeigen Einsparpotenziale transparent auf!

Häufige Fragen zum Fenstertausch

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Fenstertausch, Kosten, Förderung und gesetzliche Vorgaben.

Sie haben weitere Fragen? Wir beraten Sie gerne telefonisch unter 07141 16-757103 oder über unser Kontaktformular.

Häufige Fragen zum Fenstertausch

Ein Fenstertausch ist sinnvoll, wenn Fenster älter als 20–25 Jahre sind, Zugluft spürbar ist, sich Kondenswasser zwischen den Scheiben bildet oder die Heizkosten überdurchschnittlich hoch sind. Moderne Wärmeschutzfenster reduzieren Wärmeverluste im Winter sowie das Eindringen von Hitze im Sommer deutlich, reduzieren somit die Energiekosten, verbessern den Wohnkomfort und steigern den Wert der Immobilie.
Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG Einzelmaßnahmen) beträgt die Grundförderung für neue Fenster 15 % der förderfähigen Kosten.

Wird der Fenstertausch in einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) empfohlen, gibt es einen iSFP-Bonus von zusätzlichen 5 % auf die Kosten, welche die maximal förderfähigen Kosten ohne iSFP übersteigen. Die maximal förderfähigen Kosten liegen bei einem Einfamilienhaus derzeit bei 30.000 € pro Jahr (ohne iSFP) bzw. 60.000 € pro Jahr (mit iSFP). Bei Mehrfamilienhäusern sind die förderfähigen Kosten je nach Wohneinheiten gestaffelt.
Ja, wenn Sie eine BAFA-Förderung für den Fenstertausch beantragen möchten, ist die Einbindung eines gelisteten Energieeffizienz-Experten verpflichtend. Ohne Förderung ist ein Energieberater nicht gesetzlich vorgeschrieben, jedoch aus fachlicher Sicht sehr empfehlenswert.
Beim Austausch von Fenstern greift das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Es gilt das sogenannte Verschlechterungsverbot – die energetische Qualität des Gebäudes darf nicht verschlechtert werden. Der maximal zulässige Uw-Wert laut GEG beträgt 1,3 W/m²K. Für staatliche Förderprogramme gelten strengere Anforderungen von Uw ≤ 0,95 W/m²K.
Die Kosten für neue Fenster inklusive Demontage und fachgerechtem Einbau liegen in der Regel zwischen 1.000 € und 2.000 € pro Fenster. Der genaue Preis hängt von Material, Größe, Verglasung und Einbausituation ab. Bei besonders großen oder hochwertigen Fensterelementen können die Kosten entsprechend höher liegen. Durch staatliche Förderung kann der Eigenanteil deutlich reduziert werden.